Einladung – Vortrag am 16. April 2026

„Wer war Johann Carpentarius und welche Rolle spielte er im Säkularisationsprozess des
Klosters Lorsch Mitte des 16. Jahrhunderts?“

Vortrag 16. April 2026
um 19:00 Uhr im Paul-Schnitzer-Saal, Lorsch
von Dr. Carolin Schreiber

Abb. für Vortrag 1: Kolorierter Kupferstich von Matthias Merian d. Ä. vom Kloster Lorsch, Zustand vor 1621. Foto: SG, Kloster Lorsch.
Abb. für Vortrag 1: Kolorierter Kupferstich von Matthias Merian d. Ä. vom Kloster Lorsch, Zustand vor 1621. Foto: SG, Kloster Lorsch.

Wer war Johann Carpentarius? Mit dieser Frage hat sich die Forschung zum Kloster Lorsch schon mehrfach beschäftigt. Durch die Edition des Lorscher Kartulars und den damit einhergehenden Recherchen konnten einige neue Quellen ermittelt, die bekannte Überlieferung neu bewertet und eine weitere Annäherung an seine Person erreicht werden.

Doch was macht Johann Carpentarius für uns so interessant? Er nimmt während der Aufhebung der Lorscher Prämonstratenserpropstei und damit einhergehend die Umwandlung in eine weltliche Schaffnerei in der zweiten Hälfte des 16. Jahrhunderts eine zentrale Rolle ein. Dieses Ereignis ist zudem aufs Engste mit der Einführung der Reformation sowie den beiden pfälzischen Kurfürsten Ottheinrich und Friedrich III. dem Frommen verknüpft. Wie sich diese Verbindung gestaltete und welche Maßnahmen Johann Carpentarius ergriff, um seine Position in diesen Zeiten des Umbruchs zu behaupten, soll in diesem Vortrag nachgegangen werden.

Die Veranstaltung ist kostenfrei, um eine Spende zugunsten des Heimat- und Kulturvereins Lorsch e.V. wird jedoch gebeten.